Netanyahu bestätigt Kampfpause mit Iran - Libanon im Visier
Beirut - Nach den ersten gegenseitigen Angriffen zwischen dem Iran und Israel seit Beginn einer Waffenruhe Anfang April sind die Kämpfe nach den Worten des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanyahu eingestellt worden. Derzeit ruhten die Kämpfe an dieser Front. "Nachdem wir das Terrorregime in Teheran angegriffen haben, hat es aufgehört, uns zu attackieren", sagte Netanyahu im TV. Unterdessen setzte die israelische Armee am Montag ihre Angriffe im Süden des Libanon fort.
Libanon: Fast 3.500 Angriffe Israels während Waffenruhe
Beirut/Jerusalem - Israel hat den Libanon nach offiziellen Angaben seit Verkündung der Waffenruhe im April fast 3.500 Mal angegriffen. Das teilte der libanesische Premier Nawaf Salam am Montag in Beirut mit. Das sei die Zahl der israelischen Verstöße gegen die faktisch kaum wirksame Waffenruhe, die am 17. April in Kraft trat, bis zum vorigen Sonntag. Parallel zur jüngsten Eskalation mit dem Iran hat Israel seine Angriffe im Libanon auf die pro-iranische Hisbollah-Miliz indes fortgesetzt.
ORF stellte Spitzenmanager Pius Strobl frei
Wien - Der ORF-Spitzenmanager Pius Strobl ist am Montag freigestellt worden. Einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins "profil" (Online-Ausgabe) wurde der APA seitens des ORF bestätigt. "Bei der ORF-Compliance-Stelle sind in den vergangenen Wochen zahlreiche Hinweise bzw. Meldungen im Hinblick auf ein mögliches Fehlverhalten von Pius Strobl eingegangen", heißt es in einem der APA übermittelten Statement des ORF.
Corona-Hilfen: Bisher 37 Mio. Euro an Rückzahlungen fixiert
Wien - Nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs (OGH) zu EU-Höchstgrenzen bei Covid-19-Förderungen beziffert das Finanzministerium nun das Ausmaß der Rückforderungen: Insgesamt 193 Unternehmensverbünde haben die beihilfenrechtlichen Obergrenzen überschritten. Das potenzielle Rückerstattungsvolumen betrug vor der Prüfung rund 106 Mio. Euro. Bis April 2026 wurden rund 90 Fälle bearbeitet und 37 Mio. Euro zur Rückerstattung festgestellt.
Papst Leo XIV. traf in Madrid spanische Missbrauchsopfer
Madrid - Papst Leo XIV. hat im Rahmen seines Besuchs in Spanien mit sechs Missbrauchsopfern gesprochen. Er habe in der Apostolischen Nuntiatur in Madrid am Montag mit den Betroffenen eine Stunde verbracht und ihnen mit Zuneigung und Aufmerksamkeit zugehört, teilte das Presseamt des Vatikans mit. Zuvor hatte er bei einem Treffen mit spanischen Bischöfen sexuellen Missbrauch als "Pest" bezeichnet. Leo sprach am Vormittag als erster Papst der Geschichte vor Spaniens Parlament.
Deutsch-französisches Kampfjet-Projekt FCAS gescheitert
Berlin - Nach jahrelangen Vorbereitungen ist das milliardenschwere Rüstungsprojekt eines deutsch-französischen Kampfjets gescheitert. Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz und der französische Präsident Emmanuel Macron seien zu der gemeinsamen Einschätzung gekommen, dass die Unternehmen Dassault und Airbus beim Bau des gemeinsamen Kampfflugzeuges FCAS nicht zusammenfinden, hieß es am Montag aus deutschen Regierungskreisen.
Opfer im Wiener Folter-Prozess: "Du erinnerst dich an mich"
Wien/Raqqa (Al-Raqqa) - Im Prozess gegen zwei ehemalige Vertreter des syrischen Assad-Regimes vor dem Landesgericht Wien haben am Montag drei mutmaßliche Opfer ausgesagt. Sie waren wegen oppositioneller Aktivitäten in Syrien inhaftiert und berichteten von schweren Misshandlungen unter Aufsicht des ehemaligen Leiters der Geheimdienstabteilung 335, Khaled Al H., und des damaligen Leiters der Kriminalpolizei in Raqqa, Moussab Abou R. Ein Zeuge sagte: "Heute sind die Rollen anders verteilt."
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red