Für IV-Präsident Knill Budget "zu wenig ambitioniert"
Wien - Für den Präsidenten der Industriellenvereinigung (IV) Georg Knill ist das derzeit in Verhandlung befindliche Doppelbudget für 2027/28 zu wenig ambitioniert. Mit einem Einsparungsvolumen von 5,1 Mrd. setze es "an der unteren Kante an", wie er am Sonntag in der ORF-"Pressestunde" anmerkte. Wenn es nach ihm geht, sollte ein "Null-Budget" das Ziel sein, dafür müsste das Einsparungspotenzial jedoch bei 15 Mrd. pro Jahr liegen.
Schumann legte Lohntransparenz-Entwurf vor
Wien - Arbeitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) hat am Samstag einen Entwurf zur Umsetzung der EU-Lohntransparenzrichtlinie in die politische Koordinierung der Regierung geschickt. Die Einigung mit den Sozialpartnern im Vorfeld kam nicht zustande. Die zahlreichen Gespräche seien aber in den Entwurf eingeflossen, dieser sei also nicht provokant, hieß es aus dem Arbeitsministerium. Eigentlich sollte die Richtlinie schon mit dem heutigen Sonntag umgesetzt werden.
Mindestens ein Toter bei Schusswaffenangriffen in Israel
Tel Aviv - Bei einer Serie von Schusswaffenangriffen in Israel sind am Sonntag nach Angaben von Sanitätern mindestens ein Mensch getötet und fünf weitere verletzt worden. Die Polizei teilte mit, dem Verdacht nach handle es sich um Terroranschläge. Das Fahrzeug eines mutmaßlichen Täters sei sichergestellt worden, der Mann sei dabei erschossen worden. In den vergangenen Jahren war es in Israel immer wieder zu Anschlägen von Palästinensern gekommen.
Israel und die Hisbollah greifen sich weiter gegenseitig an
Beirut/Jerusalem - Auch nach den jüngsten Gesprächen zwischen Israel und dem Libanon kehrt im Konflikt mit der Hisbollah keine Ruhe ein. Israels Armee meldete am Samstag Angriffe auf rund 150 Ziele der pro-iranischen Miliz im Süden des Libanon binnen 48 Stunden. Die Hisbollah attackierte ihrerseits erneut Ziele in Israel. Libanesischen Angaben zufolge wurden mindestens zwei Menschen bei israelischen Angriffen im Südlibanon getötet. Libanons Armeechef Rodolphe Hajkal reiste indes nach Pakistan.
Selenskyj: Anlage in Tschernobyl-Zone absichtlich getroffen
Saporischschja - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland vorgeworfen, das Lager für abgebrannte Kernelemente in der Sperrzone um das stillgelegte Atomkraftwerk Tschernobyl gezielt angegriffen zu haben. Es handle sich um einen "außerordentlich hinterhältigen russischen Angriff", teilte er bei Telegram mit. Die zuständigen Ministerien und Dienste informierten nun die Partner Kiews darüber, teilte er bei Telegram mit.
Wahltag in Armenien beginnt mit Festnahmen
Jerewan (Eriwan) - Die von massiven Spannungen mit Russland begleitete Parlamentswahl in Armenien hat mit mehreren Festnahmen begonnen. In der Stadt Gjumri durchsuchten Polizisten Medienberichten zufolge das Büro der Oppositionspartei Starkes Armenien des prorussischen Milliardärs Samwel Karapetjan. Die Beamten nahmen Polizeiangaben nach mehr als zehn Personen unter dem Vorwurf des Stimmenkaufs fest. Bereits in der Nacht kamen zudem drei Mitglieder einer örtlichen Wahlkommission in Arrest.
Papst-Messe in Madrid mit mehr als 1,2 Millionen Menschen
Madrid/Vatikanstadt - Papst Leo XIV. hat am Sonntag in Spaniens Hauptstadt Madrid eine Messe unter freiem Himmel zelebriert, an der nach offiziellen Angaben rund 1,2 Millionen Menschen teilnahmen. Es war die bisher größte Menschenmenge bei einem Gottesdienst Leos, seit der US-Amerikaner im Vorjahr zum Papst gewählt worden war. Die Polizei musste laut Medien wegen des Andrangs letztlich die Zugänge sperren. In seiner Predigt stellte Leo die enge Verbindung zwischen Glauben und Alltag heraus.
Hattmannsdorfer erhöht bei EABG Druck auf Grüne
Wien - Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) erhöht beim Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG) den Druck auf die oppositionellen Grünen. Für den Beschluss ist nämlich eine Zweidrittelmehrheit nötig. "Jeder verlorene Tag kostet Geld - deshalb bringen wir es kommende Woche zur Abstimmung. Wer leistbare Energie ernst nimmt, stimmt zu", so Hattmannsdorfer.
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red